Janosch Schmitz-Szaschnich
Aufgewachsen in Schruns-Tschagunns, Österreich, erfuhr er schon sehr bald den Wohlklang des Töpfe schlagens. Dies alles nur, weil ihm seine bömisch - tschetschenische Schwippschwägerin immer den Topf zum Ausschlecken gegeben hat, in dem sie gerade ihr vorzügliches tschechisches Zwiebelschmalz drin gekocht hatte. Doch er schleckte den Topf nicht aus sondern auf, genauer gesagt, er schlug auf den Topf. Nach ca. 20.000 gesägten Nerven wurde er verstoßen und kam nach Regensburg, um dort das Schlagzeugspielen vernünftig anzugehen. Jetzt ist er so hervorragend darin, dass wir ihn nicht mehr gehen lassen, obwohl er mittlerweile in Südschweden wohnt und König werden will.
Harkpabst Lamdsmethanromp
Ausgewandert aus Alma-Ata. Das liegt in Tschurangrati, Afrika am Popokatepetl an der Quellmündung des Amazonas. Nachdem er eines Tages eine Herde wilder Beißkänguruhs mit reifen Backfeigen beworfen hatte, durfte er nicht mehr zuhause wohnen, weil die kryptischen und alles in allem undurchschaubaren Gesetze seiner Rotte dies strengstens unter Strafe stellten. In einer Nussschale segelte er also über das weite Iselmeer und stand am Bahnhof von Chicago. Und als er den ersten Zug herannahen sah, enddeckte er im ersten Waggon, der - völlig durchsichtig - einer großen Nase nachempfunden war, die zwei größten Vorbilder, die er je gehabt hatte: Den vietnamesichen General Tran Do und Thomas Gottschalck. Und da wusste er: Ich gehe nach Regensburg und werde Gitarrenmann.
Ybin Sobrimitiv
Geboren in Bulgarien, wurde er schon sehr bald von seinen entnervten Eltern an durchreisende Schlawiner verkauft und kam auf diesem Wege nach Indien. Dort wurde er, für zwei Datteln übrigens, von dem Priester Nahassarprimapetular günstig erschachert und in einem Hindu-Kloster in 15-jähriger Meditation auf seine Aufnahme in die Priesterkaste vorbereitet. Seine Zelle teilte er mit einer heiligen Kuh. Am Abend vor der Aufnahme ergriff er jedoch die Flucht, und reiste in einem Container schwarz nach Deutschland ein. Dort gewährte man ihm zunächst die holländische Staatsbürgerschaft auf Bewährung und erlaubte ihm, seine Künste weiter zu vervollkommnen. Also lernte er erstmal die Milch aus der Tüte und nicht aus dem Euter zu trinken, in Gesprächen nicht ständig rumzumuhen und und dass es nicht zur allgemeinen Ruhe beiträgt, wenn man ständig im Schneidersitz im Zimmer umher schwebt. Der Bass kam erst später an die Reihe.
Tired on Tour 2004
| 4. 2. | München, Ballhaus / Alabamahallen [Anfahrtskizze] |
| 26. 6. | Regensburg, Pürklgut |
Historie
Models Inc. in der Version 1.0 wurde 1999 als Münchner Band von Ybin Sobrimitiv, zusammen mit dem damaligen Gitarristen Klaer Grube und dem Schlagzeuger Lars Tragl gegründet. Zwei Jahre lang zogen sie musizierend durch die - meist oberbayerischen - Lande. In dieser Zeit entstand auch die legendäre erste Demo-CD "Land unter" (noch mit deutschen Texten!) mit so abenteuerlichen Titeln wie "Zieh Dich bitte wieder an", "Körner", "Ich liebe Dich nicht" oder "Wüstes Arabien", die allgemein auf ein sehr positives Feedback stieß.
Nachdem Ybin aus beruflichen Gründen nach Regensburg umgezog und Klaer sich eher familiären Pflichten widmen wollte, wurde die erste Besetzung von Models Inc. komplett aufgegeben. Ybin, der bislang alle Lieder und Texte geschrieben hatte, fand aber gottseidank in Harkpabst Lamdsmethanromp und Janosch Schmitz-Szaschnich zwei kongeniale Mitstreiter, so dass die Kreativität nun auf alle Schultern gleich verteilt ist. Hinzu kommt, dass die musikalischen Backgrounds der drei Musiker sehr unterschiedlich sind: Ybin stammt aus dem Rock und Metal-Lager, Harkpabst sieht sich eher in Richtung Alternative und Janosch spielt am liebsten Reggae und Soul.
In der jetzigen Besetzung kommt die Band ihrem bereits 1999 definierten Ziel sehr nahe: Sich selbst keine Schranken setzen und genau das zu machen, was am Besten zu einem bestimmten Stück passt. Diese Einstellung bescherte der neu formatierten Band nach 15 Monaten gemeinsamen Schaffens ein musikalisch hochwertiges Programm aus vielen verschiedenen Stilrichtungen. So umfasst das Repertoire von Models Inc. sowohl groovige Funk-Metal, Dance und Blues-Nummern, aber auch ruhige Balladen und Lieder nur zum Zuhören. Es ist also für jeden etwas dabei.
Nun ist Models Inc. aber keine Band, die einen Live-Auftritt zu einer Kunstform hochstilisiert und komplexe musikalisch Werke unkommentiert über das Auditorium ergießt. Das Hauptaugenmerk eines Models Inc.-Auftritts liegt vielmehr in der Unterhaltung des Publikums. Dafür sorgen neben den musikalischen Darbietungen auch die ironischen Texte und vor allem die Einbeziehung der Zuhörer, die spontanen Showeinlagen und die witzigen Ansagen zwischen den Nummern. So ernsthaft die Band musikalisch zu Werke geht, so wenig ernst nimmt sie sich selbst - das sagt ja bereits ihr Name. Seien Sie also gespannt, was Sie erwartet. Unterhaltung ist garantiert.